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HiFi-Klassiker / HiFi-Referenzgeräte von Sony              

 
CD-Player SACD-Player Vollverstärker Endverstärker DAT-Recorder diverses

Wichtiger Hinweis: Leserlinsen niemals mit scharfen Reinigungsmitteln reinigen!!!

Sony CDP-557 ESD

Dieser Player aus Ende der 80er Jahre ist ´ne Wucht. 18Kg bringt er auf die Wage. Die Verarbeitungsqualität ist superb. Der Klang immer noch überragend. Und die technischen Daten sind immer noch abs. spitze. Egal ob Kanaltrennung, Rausch- oder Klirrwerte, die Messwerte des 557ESD sind kaum zu toppen. Verschlechtern sich mal die Klirrwerte aufgrund von Alterung, stellt das kein Problem dar, ein Abgleich macht es möglich, die Alterung wieder rückgängig zu machen, erreicht dann Klirrwerte von denen Lasergetrimmte Wandler nur träumen können. Die Herstellerangaben von 0,0015% können dann sogar noch unterboten werden, siehe Tabelle. Der gute Klang des 557ESD ist kein Zufallsprodukt und beruht im wesentlichen auf vier Faktoren, Wandler-Technik (Burr Brown PCM64), Servo-Elektronik, Laufwerksmechanik und Netzteil. Die größte Gewichtung dürfte dem Laufwerk zu teil werden, was einen auch nicht wundern darf, Angesicht der Größe und Schwere des Laufwerks. Ein Präzisions-Laufwerk aus Vollmetall, das allen Ansprüchen genügt und der ESD-Serie ihren Klangcharakter aufs Klangbild drückte nämlich Souveränität und Ruhe.
Die präzise arbeitende Servo-Elektronik trägt allerdings auch mit dazu bei, ermöglicht Jitterwerte unter < 20nS, die auch heute noch erreicht werden, dank der KSS-190A - guter technischer Zustand des Geräts vorausgesetzt.

Leider verliert der Player mit zunehmenden Alter sein Klangpotential, wie oben schon angedeutet, müssen Service-Arbeiten am Laufwerk und der Wandlersektion durchgeführt werden, damit der 557esd sein ursprüngliches Klangpotential wieder erreicht.

Sony 557 ESD

DISTN
(Total Distortion)

0,00233%

0,00279% 

1kHz (BW)

Distortion
nach Abgleich
0,00129% 0,00124% 1kHz (BW)

SNR

115,2 dBA

115,3 dBA

 

CS
(Kanaltrennung)

113,7 dBA

114,1 dBA

1kHz (BW)

Dynamik

---

---

 

THD

0,00178 dB(A)

0,00203 dB(A)

1kHz (BW)

Kanaldifferenz +- 0,34 dB   20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

BW = mit Bewertungsfilter


Sony CDP-X7 ESD

Das ist eines dieser raren Schätze, wo alle hinterher sind und kurz vor dem Kauf dann doch kneifen, weil sie bedenken haben. Die Bedenken sind nicht unberechtigt, denn sehr häufig kommt es vor, dass bei Geräten älterer Bauart die Laser verschlissen sind, die Leistung nicht mehr in voller Höhe verfügbar ist oder aber die Jitterwerte überhöht sind sodass beim Abtasten der CD Pits verloren gehen, der Kauf eines so alten Geräts ist immer ein Glückspiel. Das Lasereinheiten nach 20 oder 30 Jahren verschließen sind und keine brauchbaren Messwerte mehr liefern, kann ich so nicht bestätigen, ganz im Gegenteil, vor allem dann nicht, wenn es sich um reine Laser handelt, die keinen RF-Amp integriert haben, dann ist die Lebensdauer um ein einiges höher als bei Lasern mit integriertem RF-Amp. Trotz allem ist der Kauf eines so alten Gerät nicht ohne Risiko, denn man kauf ja kein Neugerät und die Historie des Geräts kennt man auch nicht Nichtsdestotrotz habe ich mit den Playern, in denen eine KSS-190 werkelt sehr gut Erfahrungen gemacht, die Wahrscheinlichkeit eine Niete zu erwischen ist gering.

Unterm Gehäusedeckel sieht es auf dem ersten Blick unspektakulär aus. Was ins Auge fällt sind die zwei großen, gekapselten Trafos für Digital und Analog und die doch recht üppigen Netzteilkapazitäten (Mitte, hinten). Zwei Besonderheiten hat der X7ESD aber dennoch, seine Servo arbeitet noch analog und muss von Hand justiert werden. Das ist zwar sehr arbeitsintensiv, hat aber den Vorteil, dass man die Servo optimal abgleichen kann und nach vielen Jahren Betrieb besteht auch so noch die Möglich neu nach zu justieren, was bei den Voreingestellten Pickups ab Werk nicht mehr möglich ist. Das ist zwar sehr praktisch für den Service aber nicht unbedingt besser, wenn es um eine optimale Einstellung geht. Ganz Billige Pickups kommen sogar mit nur einem Einstelltrimmer für den Laserstrom aus, die finden man dann auch in den billig-Playern, wo die Hersteller es dann nicht so genau nehmen. Hinten rechts befindet sich noch eine weitere Besonderheit, der X7 ESD verfügt über Ausgangsübertrager für das symmetrische Ausgangssignal – eine recht teure Variante eines symmetrischen Ausgangs. Die Gerät, diese Technik verwenden, können sie von einer Hand abzählen.

Um das Wandler-Filter Board sehen zu können, muss der Bodendeckel abgenommen werden. Zum Vorschein kommt eine Wandler-/Filterstufe mit zwei  18 Bit D/A-Wandler von Burr Brown (heute Texas Instruments), die sich mit vier Trimmpotis sehr gut abgleichen lassen i.d.R. auf einen besseren Wert als die Lasergetrimmten, wenn man sich genug Zeit dafür nimmt. Ansonsten ist es eine für die damalige Zeit klassische Filterstufe  bestückt mit einem Allerwelt OP dem NE5534, der aus meiner Sicht hervorragend mit Wandlern harmoniert, die eine maximale Auflösung bis zu 20 Bit haben.

Zu guter Letzt sollte man nicht unerwähnt lassen, dass der X-7ESD auch zu diesen Playern gehört, die mit einer Laufwerksmechanik bestückt sind, die zum besten und präzisesten zählt, was Sony jemals gebaut hat, erkennbar an der Lasereinheit KSS-190A bzw. KSS-281A.
Es ist genau dieses Vollmetall-Laufwerk, das dem Musikliebhaber große Freude am Musikhören bereitet. Wer einmal einen Player mit so einem  schweren Laufwerk (guter Zustand vorausgesetzt) gehört hat, weiß was ich meine.  Damit man  in den Genuss überhaupt kommen kann, muss der Player noch in der Lage sein die CD sauber abzutasten, das HF-Signal muss scharf und stabil sein, alles andere wäre schlecht für den Klang: Das Oszi zeigt das HF-Sinals des X7ESD mit einem Jitteranteil um die 20nS, was angesichts des hohen alters ein extrem guter Wert ist.

Direkte Hörvergleiche bestätigen es immer wieder, die Nachfolger können dem X7ESD nicht das Wasser reichen. Denn in Sachen Dynamik, Lebhaftigkeit und Musikalität, haben jüngere Modell das nachsehen, sie erreichen das Niveau nicht.

 

Sony CDP-X7ESD

Level 2,694V 2,699V 1kHz
Kanaldifferenz +- 0,2dB  

Distortion

0,00226%

0,00407% 

1kHz (BW)

Distortion n Abgl. 0,00163% 0,00164% 1kHz (BW)
Distortion 0,00355% 0,00313% 10kHz (BW)
Distortion n Abgl. 0,00354% 0,00319% 10kHz (BW)
THD 0,00166% 0,00347% 10kHz (BW)

SNR

115,6  dB (A)

106,9 dB(A)

 

Kanaltrennung

115,0dBA

115,0 dB(A)

1kHz (BW)

       
2fo 0,00016% 0,00014%  
3fo 0,00058% 0,000291%  
4fo 0,00006% 0,00025%  

5fo

0,0011%

0,00239%

 

       
       

HF Jitter : in der Regel um die 20nS oder <

BW = mit Bewertungsfilter

 


Sony CDP-338 ESD

Eigentlich müsste dieser Player die Bezeichnung CDP X338 ESD haben und nicht CDP 338ESD aufgrund der verwendeten Lasereinheit, da in diesem Gerät anstelle einer KSS-190 eine KSS-151 werkelt. Denn auf dieser Lasereinheit ist der RF-Amp schon integriert in Form einen kleinen Chip, der das reflektierte Laserlicht durch eine transparente Öffnung auf der Unterseite Des IC mit seinen Lichtempfindlichen Sensoren auffängt und weiter verarbeitet, das trägt erheblich zur Signalverkürzung bei,
aus heutiger Sicht steht dem aber die Alterungsanfällig entgegen.
Noch werkeln im 338ESD zwei 18 Bit Burr Brown Wandler vom Typ PCM-58 bei späteren Modellen, die ein X vor der Zahl stehen haben hat Sony dann die Wandlung seinen  eigenen D/A-Wandler anvertraut, was Anfangs nicht immer dem Klang zu gute kam, da die Wandler bei Weitem nicht so Akkurat die Bits umgewandelt haben wie es die BB Wandler taten.

Klanglich reicht dieser Player natürlich nicht an die Referenz Modelle heran, da fehlt von allem etwas nichtsdestotrotz kann man auch mit einem 338ESD ordentlich Musik hören, dank der sehr gut klingen D/A-Wandler von Burr Brown.


Sony CDP-X77

 

 

Tolles Gerät, genau so schwer und gut verarbeitet wie seine Vorgänger, Vollmetalllaufwerk, KSS-280 Lasereinheit und Burr Brown D/A-Wandler. Dynamisch fast unschlagbar, macht die Musik von unten heraus, nicht analytisch aber sehr klangfarbenstark, entspannter Musikgenuss über Stunden mit diesem Player kein Problem.


Sony CDP-X 777ES

Der Nachfolger des X7 ESD. Beide CD-Player laufen mit der gleichen Laufwerksmechanik sind sich im Aufbau aber unähnlich auch werkelt im X777 eine KSS-281, die der KSS-190A zum verwechseln ähnlich sieht. Einen deutlichen Unterschied gibt es aber dennoch, auf der KSS-281 wurde zum ersten mal ein RF-Amp implantiert. Leider wurde diese Lasereinheit nur in diesem Modell verbaut, sodass man nicht auf kleinere Modell als Spender zurückgreifen kann. Zudem wurde noch der BSL-Antrieb gegen über dem Vorgänger verbessert, jedenfalls sieht es so aus, messtechnisch prüfen lässt sich das nur sehr schwer. Zumindest kam bei diesen Laufwerken scheinbar ein Saphirlager zum Einsatz, jedenfalls ruht die Achse nicht  mehr auf Kunststoff wie im Vorgängermodell (557ESD, teilweise auch im 7ESD). Entfernt man den Gehäusedeckel ist unschwer zu erkennen, die strickte Trennung von Laufwerk, Trafos und Wandler / Servo-Board. Beim Abnehmen des Bodendeckels fällt einem der Kabelverhau ins Auge, das ist noch eine teure Variante der Verkabelung in späteren Modellen gab es dann nur noch gesteckte Kabelverbindungen, allerdings auf kosten der Klangqualität. Die Sony Hauseigenen D/A-Wandler, die hier zum ersten Mal verwendet wurde halten einen kritischen Vergleich mit den BB-Wandler nicht stand, das Klangbild ist Breiig, die Mitten Stumpf und nach obenhin sehr technisch. Für den Kunden war das schlecht aber für Sony nicht, denn durch die Hauseigenen D/A-Wandler war ein Zeitaufwendiger Abgleich der D/A-Wandler nicht mehr nötig.


Sony CDP-X 779ES

Mit der Erscheinung des X779 war dann endgültig Schluss mit dem Vollmetall-Präzisons-Laufwerk - zum Vergleichen siehe diesen Link. Um die Produktionskosten zu senken hat man sich einiges einfallen lassen. Das Vollmetall-Laufwerk wurde durch einen Resonanzarmen Kunststoff ersetzt, die Zeitaufwendigen Einstellarbeiten an der Servo waren dank neuer Prozessoren nicht mehr nötig. es kamen Servo-Prozessoren zum Einsatz, die sich selbst auf die Laseinheit einstellen, So oder ähnlich ging es auch im Bereich um die D/A-Wandler zu, keine Burr Brown, deren letzten vier Bits von Hand justiert werden konnten, und so Klirrwerte erreichten, die den Laser-gertimmten weit überlegen waren, auch sie vielen dem Rotstift zum Opfer. 

Nicht desto trotz ist auch dieses Gerät hervorragend verarbeitet und mit feinsten und besten Bauteilen bestückt, die der Markt damals her gab. Dazu gehören hauseigene 20Bit D/A-Wandler, eine aktive Lasereinheit (mit integriertem HF-Verstärker) und eine Digital-Servo, die sich nach jedem Einlesen selbst abgleicht.
Klanglich ist der X 779 einen XA-50 oder XA-555 weit überlegen, was er seinem sehr kräftigen, hochwertigem und diskret aufgebauten Netzteil zu verdanken hat und der sehr üppigen Stützkapazitäten rund um die D/A-Wandler, um so den breiigen Klang, wie oben beim X777 erwähnt, los zu werden.

 

Sony CDP-X 779ES

Level 2,503V 2,500V 1kHz
Level 2,528V 2,519V 10kHz

Distortion total

0,00146%

0,00157% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,00205% 0,00200% 10kHz (BW)
THD 0,00070% 0,00093% 1kHz (BW)
THD 0,00178% 0,00175% 10kHz (BW)

SNR

108,2  dB (A)

105,8 dB(A)

 

Kanaltrennung

102,8 dBA

102,0 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

100,1 dBA

100,0 dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,00019% 0,00017%  
3fo 0,00061% 0,00078%  
4fo 0,00005% 0,00006%  

5fo

0,000157%

0,00013%

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

 


Sony CDP-X 559ES

Der CDP X559ES ist eine sehr gute Alternative zu der X7.. –Serie. Messtechnisch sind die Unterschiede recht gering. Klanglich sind die Unterschiede zum großer Bruder nicht unbedeuten, da der 5er sich mit einem kleinerem Netzteil und der schlechteren Stromversorgung (Integrierte Spannungsregler) zufrieden geben muss. Ansonsten sind beide mit dem gleichen Laufwerk bestückt, die geringen Produktionskosten des Laufwerks machen das möglich. Wie gut eine betagter Player nach Jahrzehnten noch klingt, hängt stark vom Zustand des Laser ab, da mit abnehmender Laserleistung auch der Jitter im Augensignal zu nimmt was sich negativ auf den Klang auswirkt. Extrem hoher Jitter kann dann auch zu Datenverlust führen.

 


Sony / Swoboda CDP-X779ES mit 2+ -- Tuning

Der Tuning Spezialist aus Essen versteht es wie kein anderer CD-Player elektronisch wie auch mechanisch aufzumotzen.

Aufwendige Veränderungen am Ausgangsfilter, der Stromversorgung und Mechanik (2+ -Version) verleihen den SAM modifizierten Playern Flügel und gelangen so immer wieder in die Top Ten der Bestenliste allen vor ran der Fachzeitschrift Audio.

 

Sony CDP-X 779ES SAM 2+

Level 2,565V 2,563V 1kHz
Level 2,550V 2,547V 10kHz

Distortion total

0,00155%

0,00156% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,0011% 0,00128% 10kHz (BW)
THD 0,00094% 0,0011% 1kHz (BW)
THD 0,00056% 0,0011% 10kHz (BW)

SNR

105,8  dB (A)

106,2 dB(A)

 

Kanaltrennung

105,8 dBA

106,2 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

103,3 dBA

103,0 dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,00019% 0,00093%  
3fo 0,00080% 0,00090%  
4fo 0,0001% 0,00012%  

5fo

0,00007%

0,00006%

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

 


Sony CDP-XA 7ES

Der damalige Neupreis für einen  Sony CDP- XA 7 betrug 4500,- DM nicht gerade wenig für einen CD-Player. Dafür gab es dann aber auch einen, der perfekt bis ins kleinste Detail verarbeitet war. Erst beim öffnen des Gehäusedeckels wird einem klar, dass man es hier nicht mit einem allerwelts CD-Player zu tun hat. Sofort fällt einem ein riesiger Trafo ins Auge und bei näherem hinsehen  erkennt man diskrete Schaltungen für die Stromversorgung, die hier zum letzten Mal von Sony eingesetzt wurden, alle späteren Modelle mussten sich mit dreibeinigen ICs begnügen.
Wie die Messungen am Analogfilter zeigen (siehe Tabelle), verfügt der XA 7 über eine perfektes Rekonstruktionsfilter und  Ausgangsstufe, das nah an die Grenzen des machbaren heran reicht.

Eine substanzielle Verbesserungen am Analogfilter sind wohl kaum noch möglich, es sei den man begnügt sich mit einer bessere Feinzeichnung und mehr Durchsichtigkeit. Wesentlich wirkungsvoller  dagegen gestallten sich Verbesserungen an der Stromversorgung am Power-Board und direkt am Servo-Board. Das wurde auch von Sony erkannt aber erst so sichtig im CDP-XA 555ES umgesetzt.

Sony CDP-XA7ES

Level V V 1kHz
Level V V 10kHz

Distortion total

0,00132

0,00163% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,00166% 0,00240% 10kHz (BW)
THD 0,00051% 0,0010% 1kHz (BW)
THD 0,00133% 0,00210% 10kHz (BW)

SNR

106,9  dB (A)

107,2 dB(A)

 

Kanaltrennung

106,3 dBA

107,0 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

106,3 dBA

106,8 dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,00015% 0,00078%  
3fo 0,00032% 0,00054%  
4fo 0,00009% 0,00033%  

5fo

0,00003%

0,00006%

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

 


Sony Swoboda XA7ES

Swoboda - Tuning am XA7ES mit vielen kleinen Detail Verbesserungen, die sich übers ganze Gerät verteilen.
Dazu gehören u. a. diskrete Schaltungen für die Spannungsversorgung des Servo Boards und selbst entwickelte Clock Module mit sehr hoher Frequenzgenauigkeit. 

Sony CDP-XA7ES

Level V V 1kHz
Level V V 10kHz

Distortion total

0,00185%

0,00128% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,0010% 0,00164% 10kHz (BW)
THD 0,00149% 0,00044% 1kHz (BW)
THD 0,00036% 0,000164% 10kHz (BW)

SNR

106,5  dB (A)

106,7 dB(A)

 

Kanaltrennung

106,4 dBA

106,7 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

105,7 dBA

106,0 dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,00067% 0,00044%  
3fo 0,00123% 0,00028%  
4fo 0,00014% 0,00015%  

5fo

0,00038%

0,00020%

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

 


 

Sony CDP XA-5ES

Der XA5 bietet sich als brauchbare Alternative zum XA7 und XA50 an. Von Haus aus ist der XA5 sehr lebhaft abgestimmt (Nichicon Muse), worunter die Musikalität aber nicht leidet. Das Variable Digitalfilter kam hier noch nicht zum Einsatz, um so besser, denn der 5er zaubert dafür schöne konturenscharfe Bässe in den Raum, die dreidimensionale Abb. ist sehr stabil ohne ein hauch von Nervosität. Es wäre schön gewesen, wenn er diese Eigenschaften seinen Nachfolger dem XA-50 vererbt hätte, dieser ist leider nie dazu in der Lage gewesen akkurate Bässe wiederzugeben, genau so verhielt es sich mit der Ruhe im Klangbild, das war alles andere als ruhig. Diese negativen Eigenschaften führe ich auf das kleine Gimmick zurück, das man dem XA-50 spendiert hat, genau gesagt, das variable Digitalfilter, eine Andere Ursache ist ausgeschlossen.

 


Sony CDP-XA 50ES mit Gruensch-Tuning

Die Besonderheit des Gruensch - Moduls besteht darin, die Aufbereitung der kleinen, empfindlichen Audiosignale nicht dem Sony - Filter zu überlassen sondern einem externen Filter, das sich in einem eigenen Gehäuse befindet und  unterhalb des Geräts angebracht ist, anzuvertrauen. Beide Kanäle verfügen über eine eigene Stromversorgung, die über ein Steckernetzteil bezogen wird.

 


Sony CDP-XA 555ES

Der CDP XA555es ist eigentlich der beste noch bezahlbare Player in der Highend Einsteigerklasse. Bei geöffnetem Gehäusedeckel kann man ganz gut erkennen (im Vergleich zum CDP XA50), dass Sony einen ernormen Aufwand betrieben hat, um das Vorgängermodel CDP XA-50 zu übertreffen. Leider ist die ganze Sache voll in die Hose gegangen, da die Lasereinheiten schon ab werk recht stark Jittern, was ich auf die Hauseigene Tuningmasnahmen mit Anti-Resonanzmaterialien, (Bitumenartiges Material),  das dummerweise auch noch direkt am Anschluss der Lasereinheit des Flachbandkabels angebracht wurde -, zurückführe. Solche schwachsinnigen Tuningmaßen bleiben eben nicht ohne Folgen. Von der Fachzeitschrift  Audio gab es für die schlechte klangliche Leistung gerade mal 85 Klangpunkte. Würde man dem CDP XA-555 einen neuen Laser spendieren, wären 100 Klangpunkte und mehr mit Sicherheit kein Problem - doch leider gibt es die KSS-273B nicht mehr.

 

Sony CDP-XA555ES

Distortion total

0,00139%

0,00167% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,00176% 0,00220% 10kHz (BW)
THD 0,00055% 0,00095% 1kHz (BW)

SNR

105,3 dBA

103,6 dB(A)

 

Kanaltrennung

105,5 dBA

103,8 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

105,5 dBA

103,7 dBA

10kHz (BW)

 

 

 

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 


 ----------------------- SACD-Player ---------------


Sony SCD-1 ES

Der SCD-1 ist ein CD-Player der Superlative sowohl in Sachen Verarbeitung wie auch Klangqualität. Der SCD-1 ist der erste SACD-Player, der  Hochbitformate abspielen konnte, er ist aber auch zugleich der Letzte echte High-End Player aus dem Hause Sony mit schwerem Präzisionslaufwerk. Der Neupreis  lag damals um die 12000DM - das war damals ein echtes Schnäppchen. Wer die Nachfolgemodelle mit ihren billig Laufwerken nicht nur von  außen sondern auch von innen gesehen hat, wird mir recht geben.  Ein Nachteil des SCD-1 ist seine  Klangneutralität. Soll heißen, er gibt die Musik so wieder, wie sie auf die CD gepresst worden ist. Um die Klangqualitäten des SCD-1 voll ausschöpfen zu können, empfiehlt Sony die Hauseigenen Vollverstärker TA-FA 777ES oder noch besser die Referenz Kombi  bestehend  aus  TAE 1 und TAN 1. Sollte es dennoch nicht so richtig klingen, könnte es am CD-Player liegen, da die Mechanik mit zunehmender Betriebsdauer Schwierigkeiten macht.

Sony Informationsbroschüre

Sony SCD-1

Level 2,218V 2,238V 1kHz

Distortion total

0,00182%

0,00154% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,00331% 0,00306% 10kHz (BW)
THD 0,00183% 0,00153% 1kHz (BW)
THD 0,00331% 0,00307% 10kHz (BW)

SNR

102,9  dB (A)

102,8 dB(A)

 

Kanaltrennung

103,0 dBA

102,6 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

103,0 dBA

102,6 dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,00009% 0,00020%  
3fo 0,00094% 0,00024%  
4fo 0,00011% 0,00011%  

5fo

0,00024%

0,00014%

 

SACD Wiedergabe

Distortion 0,00191% 0,00220% 1kHz (BW)
DIstortion 0,00496% 0,00556% 10kHz (BW)
THD 0,00032% 0,00061% 1kHz (BW)

THD

0,00280%

0,00308%

10kHz (BW)

Messwerte mit neuem Laser gemessen mit LE-1870

Jitter CD 18,5nS Prüfmittel: Denon CA1094a
Level CD 1,43Vpp Prüfmittel: Denon CA1094a
Laserleistung CD 90µW Prüfmittel: LE8000
HF Jitter SACD 3,3nS Prüfmittel: SATD-S4
Level SACD 1,4Vpp Prüfmittel: SATD-S4
Laserleistung SACD 130µW Prüfmittel: LE8000
       

 


Sony SCD-1 mit Modifikation von XY

Gleich vorweg, weder möchte ich für das Unternehmen noch für den Umbau Werbung machen.
Das Klangtuning bzw. Modifikation der Fa. XY besteht hauptsächlich darin vorgefertigte Module einzubauen zudem werden auch noch einige passive Bauteile  ausgetauscht.  Es handelt sich hierbei also nicht um ein Gerät spezifisches Klangtuning - diesen Eindruck habe ich jedenfalls beim Betrachten des Umbaus bekommen. Bei den Ausgetauschten Integrierten Schaltkreisen handelt es sich hauptsächlich um Festspannungregler, die durch diskret aufgebaute Schaltungen ersetzt wurden, die angeblich besser klingen sollen. Bei den Passiven Bauteile sind es Widerstände im Analogfilter, die durch Vishays ersetzt wurden und jeder Menge Elkos von Rubycon aus verschiedenen Serien.  Die eigentliche Klangverbesserung dürfte meiner Meinung nach das Superclock-Modul mit separater Stromversorgung sein, hier haben Messungen signifikante Verbesserungen bei den Jitterwerten gezeigt.
Hier mein Subjektiver Höreindruck:
Trotz alldem konnte der  modifizierte SCD-1 im direkten Hörvergleich mit dem Original klanglich nicht mithalten, ganz im Gegenteil, er klang sogar deutlich schlechter.  Die sonst so unglaublich beeindruckende Feinzeichnung hatte sich wahrnehmbar verschlechtert.  Auch die Mitten klangen nicht mehr so authentisch. Hatte man vorher keine Probleme den individuellen Klangcharakter von Stimmen auszumachen, so bot der Modifizierte SCD-1 diese Möglichkeit jetzt nicht mehr. Lediglich das Timing hatte sich durch den Umbau signifikant verbessert. Das war es dann aber auch schon.

 

Sony SCD-1 mit Tuning von XY

Level 2,161V 2,163V 1kHz
Level 2,156V 2,159V 10kHz

Distortion total

0,00178%

0,00170% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,00302% 0,00267% 10kHz (BW)
THD 0,00077% 0,00047% 1kHz (BW)
THD 0,00217% 0,00161% 10kHz (BW)

SNR

103,8  dB (A)

103,1 dB(A)

 

Kanaltrennung

103,6 dBA

103,0 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

103,2 dBA

102,9 dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,00017% 0,000010%  
3fo 0,00083% 0,00032%  
4fo 0,00018% 0,00015%  

5fo

0,00005%

0,00006%

 

SACD Wiedergabe

Distortion 0,00194% 0,00213% 1kHz (BW)
DIstortion 0,00447% 0,00484% 10kHz (BW)
THD 0,00032% 0,00044% 1kHz (BW)
SNR 106,7 dBA 106,6 dBA  
       
2fo 0,00007% 0,00044%  
3fo 0,00008 0,00035%  
4fo 0,00014% 0,00004%  

5fo

0,00001%

0,00003%

 

       

HF Jitter mit neuer Lasereinheit: 14nS

 


Sony SCD-777ES

Nicht ganz so gut ausgestattet wie sein großer Bruder der SCD-1, tut der Musikalität aber kein Abbruch, da der SCD-777 durch die etwas langsamere Ausgangsstufe musikalischer klingt.


Sony CDP XA-333ES


 ----------------------- Vollverstärker ---------------

Wichtiger Hinweis: Verstärker niemals von innen reinigen z. B. durch Absaugen, Ausblasen mit Druckluft oder mit einem trockenem Staublappen Staub weg wischen, das führ zu Beschädigung an der empfindlichen Elektronik!!!


Sony TA-F770ES

 

 

 

 

 


Sony TA-F808ES


 

Mit 25kg Gewicht ist der Sony TA-F808 ein echter High End Bolide mit solider Verarbeitung. Das große Netzteil des TA-F808 sorgt nicht nur für ordentlich Leistung, auch für guten Klang, da das Netzteil mit sehr hochwertigen Audio-Elkos  bestückt ist. Immer wieder faszinierend ist das Geräusch des motorbetriebenen Quelleneingansstellers.  Auch auf der Rückseite finden sich jede Menge Anschlussmöglichkeiten.
Wie unten beim TA-F870 schon erwähnt, gibt es auch beim TA-F808 Probleme mit Schaltern, Relais und Potis, die sich aber in der Regel zu 100% beheben lassen.

 


Sony TA-F707ES


 

Gleicher Aufbau wie der TA-F808 aber mit  weniger Leistung. Auf der Rückseite, wie nicht anders gewohnt bei Sony, ein solides Anschlußfeld für Boxen und zahlreiche Hochpegelein- und Ausgänge sowie einen Direkt-Eingang.

Wie unten beim TA-F870 und TA-F808 schon erwähnt, gibt es bei der TA-F-Serie Probleme mit Schaltern, Relais, Potis und Kondensatoren.
Sehr zu empfehlen sind intensive Wartungsarbeiten bei denen diverse Verschleißteile und gealterte Bauteile erneuert werden, dem Guten Ton schadet es nicht, denn der Verstärker bekommt dadurch mehr Durchsichtigkeit und Detailtreue.


Sony TA-F870ES

Sony Vollverstärker aus der TA-F Serie stehen für Qualität und Langlebigkeit, können auch heute noch unbedenklich gekauft werden. Probleme mit Schaltern, Relais und Potis gibt es aber dennoch. In den meisten Fällen lassen sich die Defekte beheben, sind aber etwas arbeitsintensiv.


Sony TA-FA-50ES

Der Sony Vollverstärker TA-FA 50ES ist eine echte Alternative zum TA-FA 777ES. Zwar verfügt das Gerät über eine geringere Ausgangsleistung, auch fehlen auf der Rückseite die XLR-Eingänge, und dennoch empfiehlt es sich als echte Alternative zum TA-FA 777ES, dank sehr hochwertiger Netzteilkapazitäten von Nichicon aus der GOLD SUPPLY Serie. Der Klangcharakter des TA-FA 50ES ist lebendig und knackig.


Verstärker-Montageplatten für Polklemmen / Polklemmen-Montageplatten

Wer kennt das Problem nicht, die neuen Polklemmen wollen einfach nicht passen. Eine passgenaue Montageplatte kann in den Meisten Fällen helfen wie hier am Beispiel eines  Sony Vollverstärkers aus der TA-FA Serie.


 ----------------------- Endverstärker ---------------


Sony TA-N77ES

Die Sony TA-N77ES bietet wesentlich mehr Leistung als in der Regel benötigt wird wie ein Blick unter die Haube zeigt, da sitz links in der Ecke ein mächtiger Trafo, der vermutlich schwerer ist alles alles andere zusammen. Die TA-N 77 hat aber nicht nur viel Leistung zu bieten wie ein Blick auf die Rückseite zeigt, auch Komfort. Sehr praktisch, der Netztrafo ist auf 110 Volt umschaltbar. Für noch mehr Leistung - falls man zwei davon hat - ist auch Monobetrieb möglich. Der Eingangspegel lässt sich über zwei Monopotis anpassen; damit das nicht zu lasten der Klangqualität geht, gibt es auf der Rückseite ein weiteres  Paar Cinchbuchsen (Fix).  Besonders schön anzusehen sind die sehr großen  Zeigerinstrumente. Was Sony typisch ist, die Bestückung mit sehr hochwertigen Bauteilen. Ganz besonders beeindrucken sind zwei riesige, vergossene Netzelkos von Elna, die sich unter einer Plastikabdeckung befinden, die aber Schwierigkeiten machen können bei seltenem Gebrauch das gilt auch für die Stützelkos. Deswegen sollte man das Gerät regelmäßig benutzen oder ab und an das Gerät mal 24 Std. am Netz lassen.  Besonders problematisch sind die Ausgangsrelays, da ist ein Austausch unvermeidbar. Eine nicht mehr funktionierende Beleuchtung des VU-Meters dürfen wohl nicht unbemerkt bleiben; die Glühlämpchen durch LEDs zu ersetzten halte ich allerdings für geschmacklos.  Müssen die Potis gewartet werden dann ist das mit viel Arbeit verbunden, da man nicht an die Potis kommt ohne das Gerät komplett zu zerlegen.


 ----------------------- DAT- Recorder---------------


Sony DAT 57ES

Leider gehört der DTC-57es auch zu den Geräten, deren Laufwerksprobleme manchmal nur schwer im Griff zu bekommen sind. Erst eine Überholung der ganzen Laufwerksmechanik einschließlich des KTVs führen zu zufriedenstellenden Ergebnissen, der Aufwand dafür ist allerdings nicht unerheblich.
Dennoch sind diese betagten Geräte unverzichtbar. Denn wer hochwertige Aufnahmen erstellen will, wird wohl um einen DAT-Rekorder nicht herum kommen. Bieten sie doch eine wesentlich bessere Klangqualität als die gebrannten Rohlinge am PC oder die Datenreduzierten MD-Recorder - die Dinger klingen einfach nur schrecklich.
Besonders lobenswert am Sony DTC-57 ist seine 10er Tastatur und das zeitlose Design sowie die digitale Faderfunktion.

Sony DTC-57ES

Level 2,269V 2,263V 1kHz
Level 2,297V 2,27V 10kHz
Level 2,197V 2,179V 20kHz

Distortion total

0,00272%

0,00262% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,00215% 0,00200% 10kHz (BW)
Distortion total 0,00217% 0,00221% 20kHz (BW)
THD 0,00112% 0,00095% 1kHz (BW)
THD 0,00088% 0,00048% 10kHz (BW)

SNR

----- dB(A)

-----  dB(A)

 

Kanaltrennung

100,5dBA

100,2 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

100,4 dBA

100,8 dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,00090% 0,00029%  
3fo 0,00046% 0,00031%  
4fo 0,00007% 0,00030%  

5fo

0,00027%

0,00033%

 

       

 


Sony DAT 590ES


Sony DAT 670ES

Wie man der Tabelle entnehmen kann, ist der 670er messtechnisch besser als der 57er, klingt auch etwas sauberer aber in den Mitten ist er nicht besser als der 57, liegt vermutlich an dem bessren Netzteil des DTC-57. Der 670er hat nämlich keine Audio-Elkos im Netzteil.

 

Sony DTC-670ES

Level 2,25V 2,245V 1kHz
Level 2,257V 2,251V 10kHz
Level 2,165V 2,151V 20kHz

Distortion total

0,00147%

0,00138% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,00112% 0,00147% 10kHz (BW)
Distortion total --- % --- % 20kHz (BW)
THD 0,00067% 0,00053% 1kHz (BW)
THD 0,00060% 0,00117% 10kHz (BW)

SNR

----- dB(A)

-----  dB(A)

 

Kanaltrennung

114,7dBA

11,3 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

115,6dBA

11,5 dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,00034% 0,00018%  
3fo 0,00050% 0,00025%  
4fo 0,00013% 0,00009%  

5fo

0,00019%

0,00002%

 

       

 


 ----------------------- diverses ---------------


Philips CD-303

Wann hat man schon mal das Glück einen Philips CD-303 im neuwertigem Zustand zu bekommen eher selten bis gar nicht. Dieses Gerät hat erst wenige Betriebstunden gelaufen folglich hat es auch keinen mechanischen Verschleiß und dennoch waren nach über 30 Jahren der Austausch vieler Elkos nötig, die bei der dieser Gelegenheit durch sehr gute Audio Kondensatoren ersetzt wurden. In der Ausgangsstufe sind die Original OPs bei diesen Messungen noch vorhanden gewesen lediglich die Koppel-Cs wurden durch MKTs ausgetauscht. Die Messungen am RF-Ausgang sind mit Fotos und einem kurzem Video festgehalten worden. Besonders aussagekräftig ist das Video, man beachte die Schärfe des HF-Signal und die Ruhe auf der X-Achse.

- RF-Level
- RF-Jitter
- Video am RF-Ausgang ( da die verwendete Frontpages-Version völlig veraltet ist, führt der Link zur YorTube - Plattform.)

Unten stehen in der Tabelle die Messergebnisse, die mit einem Panasonic Audio-Analyser gemacht worden sind.

 

Philips CD-303 Messungen am neuwertigem Gerät

Level 2,05V 2,08V 1kHz
Level 2,04V 2,06V 10kHz
Level 1,91V 1,93V 20kHz

Distortion total

0,00458%

0,00475% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,00413% 0,00397% 10kHz (BW)
Distortion total --- % --- % 20kHz (BW)
THD 0,00224% 0,00252% 1kHz (BW)
THD 0,00229% 0,00213% 10kHz (BW)

SNR

102,5 dB(A)

105,0 dB(A)

 

Kanaltrennung

91,5 dB(A)

97,25 dB(A)

1kHz (BW)

Kanaltrennung

----------

--------

10kHz (BW)
       
2fo 0,00077% 0,00067%  
3fo 0,00073% 0,00067%  
4fo 0,00082% 0,00059%  

5fo

0,00069%

0,00070%

 

       

 

 


 

Kenwood L07D

Ein echtes Ausnahmegerät, das nicht nur mit über 30Kg extrem schwer ist sondern auch noch höchst präzise verarbeitet. Um Resonanzen und Schwingungen zu vermeiden wurde eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien eingesetzt. Gehört habe ich das Masselaufwerk mit einem Denon DL-103R und muss sagen, sehr sauber und präzise ohne dabei zu kühl zu wirken. Messtechnisch habe ich den L07D in einem sehr gutem Zustand erlebt, die Herstellerangaben wurden trotz des hohen Alters noch eingehalten. Lediglich die Schmierung des Lager war nicht mehr gegeben.

 

 


 

 

 

Revox B-790 Tangential-Plattenspieler

Dieses Gerät ist auch nur was für Nostalgiker.  Schlechtes lässt sich über den Tangentialspieler nicht sagen, ich finde die Bedienung sogar klassen, den TA via Tastendruck über die Platte zum Lieblingsstück zu bewegen. Ansonsten ist eigentlich fast alles wie bei einem gewöhnlichen radialen Plattenspieler allerdings mit einer Ausnahme, das justieren des Tonabnehmers ohne dem original Zubehör wie Einstelllehre, Distanzstücke und Gegengewichte  könnte zur Qual werden.

 


Pioneer DEH-P 8000R

Eines des besten Autoradios der 90er Jahre. NP betrug damals um die 1400,- DM

Wenn sich das Gerät im sehr gutem Zustand befindet, kling es auch heute noch überragend. Da der Hersteller kaum technische Angaben zum Gerät gemacht hat, habe ich mir selbst mal die Mühe gemacht und ein paar technische Details messtechnisch erfasst. Die Messungen wurden am Cinchausgang (Front) mit maximal Pegel ca. 950mV gemacht und am Lautsprecherausgang mit 8 Ohm Last. Die Messungen wurden an einem gebrauchten und repariertem Gerät gemacht.

Herstellerangabe: CD Receiver with Organic EL Display, Easy EQ, MOSFET45, Supertuner III with RDS, IP-Bus System Control, Smart Remote DFS Alarm and Hi-Volt Preouts

Pioneer DEH P8000R eigene Messungen am Cinchausgang

Level 950 mV 950 mV 1kHz

Distortion total

0,0231%

0,0217% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,0194% 0,0186% 10kHz (BW)
Distortion total --- % --- % 20kHz (BW)
THD1 0,0083% 0,0077% 1kHz (BW)
THD 0,0091% 0,0075% 10kHz (BW)

SNR

71,07 dB(A)

70,17  dB(A)

 

Kanaltrennung

---dBA

---dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

---dBA

--- dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,0066% 0,0052%  
3fo 0,0021% 0,0030%  
4fo 0,0022% 0,0019%  

5fo

0,001%

0,0017%

 

       

Pioneer DEH P8000R eigene Messungen am LS-Ausgang L=8 Ohm

Level 2,18V 2,2V 1kHz

Distortion total

0,0223%

0,0180% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,0690% 0,0391% 10kHz (BW)
Distortion total --- % --- % 20kHz (BW)
THD1 0,0200% 0,0160% 1kHz (BW)
THD 0,0671% 0,0377% 10kHz (BW)

SNR

82,6 dB(A)

82,6  dB(A)

 

Kanaltrennung

---dBA

---dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

---dBA

--- dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,0193% 0,0137%  
3fo 0,0026% 0,0027%  
4fo 0,0066% 0,0045%  

5fo

0,0013%

0,0008%

 

       

 


B.M.C. BDCD-1

B.M.C , fragen sie mich nicht wofür dieses Kürzel steht. Tatsache ist aber, dass es sich um ein sehr kreatives Gerät aus rein deutscher Entwicklung handelt.  Normaler Weise mache ich um solche Geräte einen großen Bogen, das Niveau auf dem die Geräte spielen macht mich nicht an, so war es eigentlich bis jetzt immer gewesen. Der BMC hat mich Anfangs etwas irritiert sowohl optisch wie auch die Bedingung. Das Gerät ist etwas gewöhnungsbedürftig. Womit man sich aber schon gleich nach den ersten paar Sekunden anfreunden kann, ist sein Klangpotential.  Sein Klangbild ist klar, präzise und kraftvoll. Er spielt beeindruckend  leichtfüßig und souverän. So etwas kenne ich  eigentlich nur von Geräten, die in ganz anderen Preisregionen angesiedelt sind. Aus meiner Sicht, ist das was der BMC abliefert, sensationell und deswegen bekommt er von mir eine Top-Empfehlung, auch wenn er nicht ganz perfekt ist, siehe Tabelle „THD2“ unten.

 

B.M.C. BDCD-1

Level 2,033V 2,033V 1 kHz (BW)
Level 2,033V 2,032V 10 kHz (BW)
Level 1,389V 1,387V 20 kHz(BW)
Level 1,528V 1,525V 20 KHz  ohne

Distortion total

0,0133%

0,0130% 

1 kHz (BW)

Distortion total 0,284% 0,276% 1 kHz (ohne)
Distortion total 0,0161% 0,0181% 10 kHz (BW)
Distortion total 0,336% 0,327% 10 kHz (ohne)
Distortion total 0,160% 0,161% 20 kHz (BW)
Distortion total 4,57% 4,57% 20 kHz (ohne)
THD1 0,00070% 0,00093% 1 kHz (BW)
THD2 D+n 0,18% - 0,25% 0,18% - 0,25% 1 kHz (ohne)
THD1 0,00178% 0,00175% 10 kHz (BW)
THD2 D+n 0,19% - >2,76% 0,19% - >2,76% 10 kHz (ohne)

SNR

119,5  dB (A)

117,5 dB(A)

 

SNR 102,8 dB (A) 106,5 dB (A) (ohne BW)

Kanaltrennung

120,3dBA

117,3 dB

1 kHz (BW)

Kanaltrennung

120,4 dBA

114,3 dBA

10 kHz (BW)
       
2fo 0,0117% 0,011%  
3fo 0,0057% 0,0054%  
4fo 0,0004% 0,0006%  

5fo

0,0009%

0,0009%

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz
       

RF-Jitter: ca.16nS

Bemerkung: ohne= ohne Bewertungsfilter

 

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Kontakt / Bestellen :  wollenweber-audio@t-online.de

Stand: Freitag, 07 Oktober 2016